„Urlaub im alten Zollhof“ – das war die Vision der Bauherren. Diesseits und jenseits der grünen Grenze zwischen Rheinland-Pfalz, Elsass und Lothringen wurde der Unterpetersbächlerhof zu neuem Leben erweckt: 19 Ferienwohnungen in fünf Gebäuden an zwei nahe beieinander liegenden Standorten – 14 Appartements in Fischbach bei Dahn und fünf weitere im Zollhof des Luftkurorts Ludwigswinkel, rund vier Kilometer entfernt.

Die in den 1930er-Jahren erbauten Zollhöfe sind vom Kulturministerium als besonders schützenswert eingestuft und wurden unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes renoviert. Nach der Instandsetzung erstrahlen sie wieder in altem Glanz – jedoch mit neuer Nutzung.

Die Sandsteinfelsen, die Burgen, der Wald und das Wasser – die vier Charakteristika der Region Pfälzerwald/Nordvogesen – waren Inspirationsquelle für die Innenarchitektur. Das Farbkonzept arbeitet mit dem Licht und den Stimmungen der umgebenden Natur: Es greift die Cremenuance der Fassaden und den Salbeiton der historischen Geländer und Verschattungen auf, bezieht das Holz der freigelegten Balken und Eichendielen mit ein und ruht auf rötlichem Buntsandstein, Grau- und Ecrutönen – akzentuiert durch das Grün von Kiefernnadeln.

Die besondere Herausforderung: jede der 19 Wohnungen individuell einzurichten und dennoch ein Gesamtkonzept mit deutsch-französischer Ausstrahlung erkennbar werden zu lassen. Antiquitäten und die Leidenschaft der Bauherren für Kunst und schöne Einrichtungsgegenstände prägen die Räume.

Die Ferienwohnungen im gehobenen Segment richten sich an alle, die die Natur lieben – Wanderer, Mountainbiker und Angler ebenso wie Paare und Familien, mit einem besonderen Augenmerk auf Wanderreiter und Hundebesitzer. Die Einrichtung ist allergikerfreundlich, zwei der größten Wohnungen sind barrierefrei ausgelegt. So verschmelzen Innen und Außen, und die malerische Umgebung wird Teil der Räume.
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